Warum Blickwinkel?

Ich bin arbeitslos. Gut, ich gebe zu, dass ich mich mit Job besser gefühlt habe, aber: ich mag solche Phasen (also kein Mitleid bitte). Ich sage euch auch warum.

Es gibt nichts Interessanteres für mich als Personaler, als andere Personaler bei der Arbeit zu beobachten. Und wo beobachtet man Personaler bei der Arbeit? Natürlich: wenn man selbst zum Bewerber wird. Vor allem Vorstellungsgespräche bieten eine super Gelegenheit, viel über ein Unternehmen und seine Personalarbeit zu erfahren- und zwar abseits von den hochlobenden Texten auf Karrierewebseiten oder in Imagebroschüren. Als Bewerber erhält man eben einen ganz anderen, nicht alltäglichen Blickwinkel auf die Personalarbeit, Personaler und Unternehmen.

Das ist es, worum es in diesem Blog geht. Meine Erfahrungen bei der Jobsuche und mit „Meinesgleichen“, den Personalern. Und da habe ich in den letzten Monaten einiges erlebt, manches hat mich nachdenklich gestimmt, manches war einfach nur amüsant, manches erschreckend. Aber es hat auch dazu geführt, dass ich mich und meine Arbeit selbst reflektiert habe, meine eigene Einstellung zu  HR Themen und die Umgangsweise mit ihnen in der Praxis. Ich möchte euch gerne daran teilhaben lassen und nochmal Themen wie Employer Branding, Recruiting, Personalmarketing etc. diskutieren. Denn eines steht fest: die Anzahl umdenkender, moderner Personaler (ich mag vor allem diese Definition von Henner Knabenreich & Friends: „Frechmutige Personaler. Personaler also, die einen Blick weit über den Tellerrand wagen, offen für Neues sind und einfach mal machen“*) ist gar nicht so groß, wie ich dachte. Das ist bitter. Vielleicht kann mein Blog dabei helfen, eine Diskussion, die es schon gibt, noch ein wenig präsenter zu machen.

Welchen Blickwinkel habt ihr?

Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren!

Sandra Sibus

Links: *Net(t)working für frechmutige Personaler! http://personalmarketing2nullandfriends.wordpress.com/

 

P.s.: Ich verzichte in meinen Texten aus Gründen der Lesbarkeit darauf, bei Berufsbezeichnungen, Anreden etc. stets die weibliche und männliche Form des jeweiligen Begriffes anzuführen. Ich hoffe, dass sich dadurch niemand diskriminiert fühlt.

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